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Der Tosa Inu
Geschichtlicher Hintergrund
Der Tosa Inu trägt den Namen der Gegend, in welcher er ursprünglich gezüchtet wurde und wird oftmals auch "japanischer Mastiff" genannt.
Die westlichen Hunde, welche bei der Entstehung der Rasse verwendet wurden, sind Bulldogs (1872), Mastiffs (1874), Deutsche Vorstehhunde (1876) und Deutsche Doggen (1924); alle diese Hunde wurden zur Verbesserung der Rasse in einer Reihe von Kreuzungen hintereinander verwendet. Nach verschiedenen Aussagen wurden ebenfalls St. Bernardshunde und Bull Terrier benutzt, aber die Jahre ihrer Verwendung sind unbekannt.
Kurzbeschreibung
Der Tosa Inu, oft auch japanischer Mastiff genannt, ist eine der seltensten Hunderassen der Welt. In seiner Heimat leider teilweise immer noch für den Hunde-Sumoringkampf gehalten, findet er bei uns seinen Platz als ruhiger und angenehmer Haus- und Wachhund.
Der Tosa Inu ist ein Hund, der alle Vorzüge der molossoiden Rassen auf sich vereint. Er ist von imposanter Erscheinung, starkknochig, nervenfest, mit hoher Reizschwelle und bei entsprechendem Besitzer und artgerechter Haltung absolut sozialverträglich mit Mensch und Tier. Des weiteren überrascht seine Funktionalität. Bei einem Vergleich mit Sportlern würde man den Tosa Inu sicher zu den Zehnkämpfern zählen. Der Tosa Inu ist bekannt für seine Geduld, Gelassenheit, Unerschrockenheit und "Mut", welche die Grundlagen für sein beschützendes Wesen bilden
Der Tosa Inu ist ein sehr angenehmer Haushund, der kaum bellt und sich, sieht man mal von seiner Größe ab (Minimum Rüden 60 cm, Hündinnen 55 cm, wobei nach oben keine Grenze gesetzt ist. Das Ideal dürfte bei 70 cm und 60 kg Gewicht liegen), sich sehr unauffällig benimmt. Faszinierend ist, wie sehr er die japanische Mentalität widerspiegelt, indem er auf der einen Seite sehr zurückhalten wirkt, andererseits aber seinen Stolz offen zur Schau trägt und manchmal fast schon arrogant wirkt. Er reagiert auf jede Person seiner Familie liebenswürdig. Seine Liebe zu Kindern ist schon fast sprichwörtlich. Daher gehört er auch nicht in den Zwinger, sondern immer in die Familie. Trotz seiner hohen Reizschwelle wittert er Gefahr für Heim und Leute sehr schnell.
Trotz seiner Selbständigkeit ist der Tosa Inu für einen Molosser sehr gelehrig und führig.
Der Tosa Inu ist ein sehr sportlicher Hund, der gerne bewegt werden will. Andererseits nimmt er es auch nicht übel, wenn es mit dem großen Spaziergang mal nichts wird.
Unser Buchtipp
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