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Der Kangal
Geschichtlicher Hintergrund
In der Türkei gibt es eine Vielzahl von großen, starken und
exzellenten Arbeitshunden. Es werden drei verschiedene Hirtenhunde Typen in der
Türkei gezählt.
Neben den Kangal, der aus der Gegend um Sivas stammt, wird noch der weiße
Akbash - hauptsächlich im Westen der Türkei angesiedelt, aus der Region von
Eskisehir. Der dritter Typ ist der Kars-Hund. Er ist im Nord-Osten zu finden und
ähnelt dem kaukasischen Owtcharka.
Der Standard des Anatolischen Hirtenhundes - wie er von der FCI beschrieben
wird - erkennt nicht nur diese drei an, sondern auch die verschiedenen
Mischungen der obengenannten "Rassen". In der Türkei wird nur der Kangal als
eigenständige Rasse anerkannt.
Der Anatolische Hirtenhund wurde als Hütehund und Herdenschutzhund an Schafherden eingesetzt, um Räuber (Wölfe) abzuwehren. Auch zur Jagd und im Krieg wurde er eingesetzt.
Kurzbeschreibung
Der Kangal ist ein großrahmig, kräftig gebaut, mächtiger Herdenschutzhund mit breitem, kräftigem Kopf und dichtem, doppelten Haarkleid. Er muss groß und ausdauernd sein.
Trotz seiner Größe und Masse ist der Kangal unglaublich schnell und wendig. Rüden erreichen eine Größe bis 81 cm und ein Gewicht bis zu 65 kg.
Sie haben einen großer Kopf, jedoch im richtigen Verhältnis zum Körper, breit und flach zwischen den Ohren. Der Körper ist kraftvoll, gut bemuskelt und dürfen niemals fett sein.
Sehr bemerkenswert ist ihr gleichmäßiger und harmonischer Bewegungsablauf, dies ergibt den Eindruck eines Jägers auf der Pirsch.
Die Farbe ist immer einfarbig, von cremefarbenen bis Falbe, eventuell auch mit
grauen Deckhaaren und immer mit schwarzer Maske. Weiße Socken und Brustabzeichen kommen häufig vor.
Er besitzt einen starken bis eigensinnigen Charakter, ebenso sollte auch sein "Herr" idealerweise geschaffen sein.
Unser Buchtipp
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