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Der Fila Brasileiro
Geschichtlicher Hintergrund
Wie der Name schon sagt ist Brasilien seine Heimat. Portugiesische und spanische Eroberer brachten den Bloodhound, den Mastiff und den Bulldog dorthin, wo aus der Kreuzung dieser Rassen mit den Hunden des Landes der Fila Brasileiro entstand.
Im Jahre 1954 brachte Herzog Albrecht v. Bayern den ersten Fila nach Deutschland, von wo aus die Rasse sich verbreitete und sich besonders in den letzten Jahren immer zunehmender Beliebtheit erfreut.
Kurzbeschreibung
Der Fila gehört zu den molosoiden Hunderassen, typisch sind sein melancholischer Ausdruck, die deutlichen Falten und die große Sensibilität, die stark an seinen Vorfahren den Bloodhound erinnern. Er ist ein mittelgroßer, kräftiger Hund (Rüden bis 75 cm Schulterhöhe), mit glattem dicht an den Körper anliegendem Fell in verschiedensten Farben von hellgelb bis dunkelgestromt. Seine Bewegung ist ausgreifend und elastisch, sein Schritt erinnert an große Katzen, sein Galopp ist kraftvoll und zeigt eine für einen so großen Hund unglaubliche und unerwartete Geschwindigkeit. Dem muss man auch bei Spaziergängen Rechnung tragen, da der Fila über eine sehr gute Nase und einen ausgeprägten Jagdinstinkt verfügt.
Er wird in seiner Heimat neben seiner Funktion als Wachhund und Beschützer der Vieherden auch als Jagdhund für Großwild verwendet. In seinem ersten Lebensjahr erfordert die Aufzucht des Filas erhöhte Aufmerksamkeit.
Was er braucht ist eine konsequente, jedoch liebevolle Erziehung und einen Besitzer der den Hund nicht in einen Zwinger sperrt, sondern soviel wie möglich überall hin mitnimmt, sodass er sich an Umwelteinflüsse gewöhnt und sein übergroßes Misstrauen allem Fremden gegenüber neutralisiert wird. Der Fila ist sehr sensibel und anpassungsfähig und begreift schneller als viele andere Rassen was man von ihm möchte.
Der Fila Brasileiro ist ein wunderbarer, zärtlicher und anschmiegsamer Kamerad, der seinen Herrn, seine Familie und ihren Besitz mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel beschützt. Man sollte es ihm danken, in dem man ihm ein Zuhause im Kreise der Familie gibt und ihn ordentlich erzieht und nicht zu einem furchterregenden Monster macht, dass den Vorurteilen und der negativen Medienkampagne großen Hunden gegenüber noch Nahrung gibt.
Unser Buchtipp
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