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Der Dogo Argentino
Geschichtlicher Hintergrund
Einst in Argentinien von einem Kreis passionierter Jäger gezüchtet, avancierte er im Laufe der Zeit zu einem beliebten Familienhund, der nicht nur durch sein elegantes, kraftvolles Äußeres überzeugt sondern auch durch seine absolute Loyalität gegenüber seinem Herrn u. dessen Familie.
Allen voraus, war es der argentinische Arzt Dr. A. N. Martínez, welcher um 1900 die Idee hatte einen Jagdhund zu erschaffen, der speziell geeignet ist, für die Jagd auf Raubkatzen und Schwarzwild. Sein Ziel war ein Hund der mutig, schnell, wendig, ausdauernd, stark und intelligent zugleich ist. Darüber hinaus sollte er über einen ausgezeichneten Geruchssinn verfügen und in der Lage sein eigenständig im Rudel das Wild zu verfolgen und zur Strecke zu bringen. Um all diese Eigenschaften in einem Hund zu vereinen, war es notwendig mehrere verschiedene Rassen miteinander zu kreuzen.
So wurde ausgegangen vom Perro de Pelea Cordobes welcher als Nachkomme der von den spanischen Einwanderern mitgebrachten Jagd - und Kriegshunde gilt, von welchen auch noch Rassen wie der spanische Alano oder der in Italien beheimatete Cane Corso.
Kreuzungen erfolgten unter anderen mit den Rassen Bullterrier, Deutsche Dogge, Boxer, Mastin de los Pirineos, Irish Wolfhound, Mastiff, Bordeaux Dogge und Pointer.
Das Ergebnis war ein schneeweißer (die weiße Farbe diente den Jägern zur besseren Erkennung und Unterscheidung vom zu jagenden Wild), formschöner, kraftstrotzender und sehr intelligenter Hund, welcher schließlich zu späteren
Zeitpunkten vielseitige Verwendung fand. Aber vor allem gilt er als absolut loyaler Familienhund, welcher sein "Rudel" im Ernstfall, bis zur Selbstaufgabe verteidigen würde.
Kurzbeschreibung
Auch wenn er vielleicht nicht aussieht wie ein empfindsamer liebevoller Hund,
so überzeugt der Dogo Argentino gerade mit seinem überaus menschenbezogenen Charakter.
Der "Dogo" ist kein "Ein - Mann - Hund", sonder akzeptiert jedes Familienmitglied als Herrn, wenngleich er sich natürlich wie jeder Hund einen Favoriten aussucht.
Als Saupacker ist es ihm nicht möglich einen Kadavergehorsam wie er beispielsweise beim Deutschen Schäferhund zu finden ist, an den Tag zu legen. Er wird immer seinen eigenen Willen behalten welchen man auch nicht zu brechen versuchen sollte.
Trotz allem ist er lernfreudig und bedacht seinem Herrn zu gefallen.
Abzuraten ist von einer Ausbildung zum Schutzhund. Der" Dogo" erkennt im allgemeinen selbst, wenn es für ihn angebracht ist einzuschreiten. Die angeborene Freundlichkeit auch fremden Menschen gegenüber, sollte man dem "Dogo" nicht aberziehen!
Besonders sollte man bei der Erziehung eines Dogo Argentinos darauf achten, Ihn so gut als möglich zu sozialisieren, d.h. von klein auf einen sehr häufigen Kontakt zu anderen, fremden Hunden zu gewährleisten.
Unbedingt ist darauf zu achten den Dogo Argentino konsequent aber liebevoll zu erziehen. Auf Schläge oder andere übersteigert autoritäre "Erziehungsmaßnahmen" sollte dabei ganz verzichtet werden.
Der "Dogo" braucht sehr viel Bewegung und ist daher nicht unbedingt zur Haltung in einer Etagenwohnung geeignet.
Ideal ist es, wenn es ermöglicht wird den "Dogo" zum Joggen oder Radfahren mitzunehmen oder er auch auf großen Wiesen frei Laufen kann.
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