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Der American Pitbull Terrier
Geschichtlicher Hintergrund
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden in England, vornehmlich im Black Country (den Midlands sowie Staffordshire) Bull and Terrier Schläge gezüchtet. Sie dienten den Mienenarbeitern als Haus und Hofhunde, wurden aber im damaligen tristen Alltag oft zu Kämpfen missbraucht. Diese nannte man "Bloodsport".
Stammhunde waren Terrier, die als besonders raubzeugscharf waren und Bulldogs die durch Hartnäckigkeit, Kraft, Ausdauer und Treue zu seinem Herren bekannt waren. Diese Verpaarungen führten zu einer fast eigenständigen Rasse, dem Bull and Terrier. Dem Bulldog hat man die ausgesprochene Menschenfreundlichkeit und Menschenbezogenheit zu verdanken.
Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg 1865 wanderten viele Engländer aus um in den USA Arbeit zu finden. Viele nahmen ihre Hunde mit. Diese Hunde wurden als Haus- Hof- Familien- Wach- und Farmhunde benötigt. Die Aussiedler fingen an den Bull and Terrier immer größer zu züchten damit er auch Bären und anderen großen Tieren gewappnet war.
Ihre Eigenschaften haben die Hunde bis heute nicht abgelegt. Durch die erschwerten Lebensumstände waren Bulldogs immer Schwerstarbeiter. Sie lebten in primitiven Verhältnissen und mussten sich oftmals ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, bzw. erjagen oder erstehlen. Oftmals wurden Hunde verkauft und diese mussten sich sofort an die neuen Lebensumstände anpassen. Sie durften Fremden gegenüber niemals aggressiv werden. Man sagt bis heute ein Bulldog ist kein guter Wachhund. Das stimmt. In vielen Zwingern werden andere Rassen als Wachhunde gehalten die die Bulldogs vor dem gestohlen werden bewahren sollen. Allerdings weiß ein Bulldog ganz genau wenn WIRKLICH Gefahr droht. Dann steht er wie jeder Hund seinem Besitzer zur Seite. Meist genügt aber schon der Anblick eines Bulldogs um Einbrecher oder Zwielichtige Gestalten fern zu halten.
Kurzbeschreibung
Der American Pit Bull Terrier soll für seine Größe den Eindruck von großer Stärke vermitteln. Er soll ein solide gebauter Hund sein, der muskulös, aber beweglich und gefällig wirkt. Er zeigt ein großes Interesse an allem, was in seiner Nähe vor sich geht. Er soll untersetzt und gedrungen sein, nicht langbeinig oder leicht gebaut.
Der Pit Bull ist ein besonders loyaler, intelligenter und menschenfreundlicher Hund. Er besticht durch seinen ausgesprochenen Mut und seinen ausgeglichenen und beharrlichen Charakter. Der Pit Bull ist nicht schreckhaft.
Das wichtigste bei dieser Rasse ist der Charakter. Aggressivität gegenüber Menschen ist völlig untypisch und darf nicht geduldet werden.
Pitbulls sind echte Clowns. Ihr Mimik umfasst so viele Gesichtsausdrücke wie kaum ein anderer Hund bieten könnte. Sie lieben den Blickkontakt zum Besitzer, der sog. «Pitbull-Grin» ist schon fast legendär. Pitbulls wollen gefallen, wollen immer der Liebling der Familie sein, das macht ihre Erziehung verhältnismäßig einfach. Natürlich wissen Pitbulls sofort was sie sich herausnehmen können und was nicht, Konsequenz und Liebe sollten der alleinige Ratgeber sein.
Unser Buchtipp
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American Pit Bull Terrier heute
von Todd Fenstermacher
Pit Bulls - Medienmonster, Raufbolde oder - wunderbare, angenehme Familienhunde? Voraussetzungen für alle drei Entwicklungen bringen diese Hunde aus ihrer Heimat USA mit. Es liegt einzig und allein an ihren Besitzern, welchen Weg ihre Hunde gehen.
Dieses Buch bietet aus langjährgen, täglichem Umgang mit diesen Hunden fundiertes Wissen. Der Autor ist engagierter Züchter, Ausbilder und Schönheitsrichter für den American Pit Bull Terrier. Sein Buch gibt wertvolle Informationen über Rassegeschichte, Charakter, Erziehung, Haltung und Pflege.
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